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Einheimische Wildarten

Wenn wir rechts in den Flachkolker Weg abbiegen, kommen wir zu den Tafeln 10 und 11, die uns mehr über die Aufgaben der Jäger berichten. Es gehört nämlich wesentlich mehr zum Jägerberuf als nur den Wildbestand mit der Flinte unter Kontrolle zu halten! Nach einem Stück auf dem Flachkolker Weg biegen wir rechts ab und befinden uns auf dem Langhauser Weg, wo wir die zweite Infotafel zum Thema heimische Wildarten sehen.

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Die Jäger sind aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen zum Erhalt einer artenreichen Tierwelt verpflichtet. Um dies zu erreichen, werden von den Jägern für das Niederwild, so nennt der Jäger Hase, Fasan und Reh, sogenannte Schonungen angelegt. Diese bestehen aus Hecken und Sträuchern, die überall, wo die natürliche Deckung fehlt, angepflanzt wird.

Gleichzeitig werden viele kleine Wildäcker mit Wildkräutern angelegt, die in unserer vielseitig genutzten Landschaft nicht mehr vorkommen, jedoch für die Gesunderhaltung des Wildes unabläßlich sind. Neben der Förderung von Wildarten, ist es jedoch auch erforderlich, andere, wie z. B. Fuchs und Marder, mit der Flinte zu hegen. Das bedeutet, diese Tierarten in ihren Beständen so zu regulieren, daß sie zu keiner Bedrohung der übrigen Arten werden.

An dieser Stelle soll nicht verheimlicht werden, dass der Fuchs für uns Menschen als Überträger der Wildtollwut und des Fuchsbandwurms ein nicht ungefährlicher Mitbewohner ist.

Deshalb eine Bitte: Am Wegesrand wachsende Früchte nicht ungewaschen verzehren, denn hier können nicht sichtbare Fuchsbandwurmeier abgelagert sein. Beim Rehwild muss aus einem ganz anderen Grunde regulierend eingegriffen werden: Hier führen erhöhte Bestände leider immer wieder zu vermehrten Verkehrsunfällen, die laut Statistik Millionen an Personen- und Sachschäden verursachen. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem kleinen Artikel unser Handeln ein wenig verständlich machen konnten.





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