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Gezeiten für Norddeich, Westerriede

Als Gezeiten bezeichnet man das Zusammenspiel von Ebbe und Flut. Ebbe ist das Fallen des Wassers von einem Hochwasser (HW) bis zum folgenden Niedrigwasser (NW). Flut ist das Steigen des Wassers von einem Niedrigwasser bis zum folgenden Hochwasser.

Den höchsten Stand der Flut bezeichnet man als Tidehochwasser, den niedrigsten Stand der Ebbe folglich als Tideniedrigwasser. Den Höhenunterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser bezeichnet man als Tidenhub.

Quelle der Gezeitendaten: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Die Wasserstände beziehen sich auf Normalhöhennull (NHN).

WochentagDatumhoch-/niedrig WasserZeitWasserstand m
Dienstag30.08.2016NW05:01-1.1
Dienstag30.08.2016HW10:501.4
Dienstag30.08.2016NW17:45-1.3
Dienstag30.08.2016HW23:311.2
Mittwoch31.08.2016NW05:59-1.2
Mittwoch31.08.2016HW11:421.4
Mittwoch31.08.2016NW18:34-1.4
Donnerstag01.09.2016HW00:171.3
Donnerstag01.09.2016NW06:43-1.3
Donnerstag01.09.2016HW12:241.5
Donnerstag01.09.2016NW19:14-1.4
Freitag02.09.2016HW00:561.3
Freitag02.09.2016NW07:22-1.3
Freitag02.09.2016HW13:021.5
Freitag02.09.2016NW19:52-1.4
Samstag03.09.2016HW01:331.3
Samstag03.09.2016NW08:01-1.4
Samstag03.09.2016HW13:391.5
Samstag03.09.2016NW20:28-1.4
Sonntag04.09.2016HW02:071.3
Sonntag04.09.2016NW08:38-1.4
Sonntag04.09.2016HW14:151.5
Sonntag04.09.2016NW21:01-1.3
Montag05.09.2016HW02:391.3
Montag05.09.2016NW09:10-1.3
Montag05.09.2016HW14:471.5
Montag05.09.2016NW21:30-1.2

In Norddeich beträgt der mittlere Tidenhub ca. 2,50 m. Durch Wind und Stürme sind größere Fluthöhen während der Gezeiten möglich.

Ebbe und Flut entstehen durch die Massenanziehungskräfte der umeinander kreisenden Systeme Erde - Mond und Erde - Sonne. Stehen Erde, Mond und Sonne in einer Linie, was bei Voll- und Neumond der Fall ist, addieren sich ihre Anziehungskräfte. Der Tidenhub ist dann besonders groß, man spricht von Springtiden. Bei zu- und abnehmendem Halbmond stehen Mond und Sonne in einem rechten Winkel zur Erde; die von ihnen auf die Erde ausgeübten Gezeiten bewirkenden Kräfte schwächen sich gegenseitig ab. Der Tidenhub fällt geringer aus, man spricht hier von einer Nipptide.

Durch die Gezeiten zieht sich das Meer zweimal täglich zurück und legt einen Teil des Meeresbodens frei. Diese in ihrer Art ursprüngliche amphibische Landschaft wird Wattenmeer genannt. Es ist eine der letzten großen Naturlandschaften Westeuropas und erstreckt sich über ca. 450 Kilometer von den Niederlanden bis Dänemark.





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